English information Dr. Lattermann & Dr. Zimmermann

Glaukomfrüherkennung

Glaukomfrüherkennung

Das Glaukom (der Grüne Star) gehört zu den drei häufigsten Erblindungsursachen in Industrieländern. Die  Erkrankung (Durchblutungsstörung am Sehnervenkopf) hat meistens mehrere Ursachen.  Zu den Hauptrisikofaktoren gehört z.B. ein erhöhter Augeninnendruck aber auch ein niedriger oder hoher Blutdruck oder Gefäßspasmen.

Es kommt zu einem langsamen Absterben der Nervenfasern des Sehnerven. Die entstehenden Schäden (z.B. Gesichtsfeldausfälle, Verlust der Sehschärfe) sind für Betroffene häufig erst im fortgeschrittenen Stadium wahrnehmbar und die entstandenen Schäden sind im fortgeschrittenem Stadium der Erkrankung nicht mehr reparabel.

Eine Früherkennungsuntersuchung kann ein Glaukom nicht heilen. Unser Ziel ist es, diese heimtückische  Erkrankung oder deren Risikofaktoren möglichst früh zu erkennen und das Entstehen von Schäden zu vermeiden oder zumindest möglichst lange hinauszuzögern.

Ein erkanntes Glaukom wird zunächst konservativ mit Augentropfen behandelt. Kann dadurch ein Fortschreiten der Erkrankung nicht erreicht werden, wird ein operatives Vorgehen notwendig. Dies kann mit speziellen Laserverfahren oder chirurgisch erfolgen.

Folgende Arten einer Glaukomfrüherkennung können wir Ihnen anbieten:

Standard:
Beurteilung des Sehnerven auf glaukomtypische Schäden mittels indirekter Spiegelung der Netzhautmitte und Messung des Augeninnendrucks.

Premium:
Dreidimensionale Vermessung des Sehnervenkopfes mit dem SD-OCT, computergestützter Vergleich dieser Daten mit einer Datenbank von gesunden Probanden und Messung des Augeninnendrucks.

Wem wird eine Glaukomfrüherkennung empfohlen?

  • jedem ab dem 40. Lebensjahr

Wer hat ein erhöhtes Risiko an einem Glaukom zu erkranken?

  • Alter über 40 Jahre
  • erhöhter Augeninnendruck
  • stark Kurzsichtige
  • Verwandte 1. Grades mit Glaukomerkrankung
Seite entwickelt von: Carpe Momentum Studios