English information Dr. Lattermann & Dr. Zimmermann

Fachbegriffe von A-Z

Fachbegriffe A-Z

Akkommodation
Fähigkeit der Linse zur Änderung der optischen Brechkraft. Dadurch können Gegenstäde sowohl in der Nähe als auch in der Ferne scharf gesehen werden.

Asthenopie
Sehanstrengungsbeschwerden die sich z.B. in Kopfschmerzen, Augenbrennen, Verspannung der Halsmuskulatur oder Schwindel äußern können. Sehanstrengungsbeschwerden können z.B. durch eine fehlende Brillenkorrektur oder durch eine falsche Brille ausgelöst werden.

Astigmatismus
Stabsichtigkeit. Je nach Ausprägung sieht Ihr Kind Punkte als Striche. Die häufigste Ursache sind angeborene Veränderungen von Hornhaut und Linse. Eine Brillenkorrektur des Astigmatismus erfolgt mit Zylindergläsern. Auch eine Versorgung mit weichen oder formstabilen Contactlinsen ist in den meisten Fällen möglich.

Brechkraft
Drückt die `Stärke` des Auges aus und wird in Dioptrien gemessen. Die Kennzeichnung der Gläser wird mit Plus- (Weitsichtigkeit) und Minuszeichen (Kurzsichtigkeit) vorgenommen.

Dyskalkulie
Rechenstörung. Siehe auch Legasthenie.

Hyperopie
Weitsichtigkeit. Das Auge ist in der Regel etwas ztu kurz gebaut. Um Objekte in der Nähe und Ferne scharf zu sehen muss das Auge sich dauerhaft anstrengen (Akkomodation). Dies kann zu Überanstrengungsbeschwerden, die sich z.B. in Kopfschmerzen äußern, führen. Die Brillenkorrektur erfolgt mit Plusgläsern. Auch ist ein Ausgleich mit weichen oder harten Contactlinsen möglich.

Konvergens
Beide Augen bewegen sich gleichzeitg nach innen. Divergens beschreibt das Gegenteil, beide Augen bewegen sich nach außen.

Legasthenie
Lese-Rechtschreibstörung. Bezeichnung für Schwächen beim Erlernen von Lesen und Schreiben (Rechnen bei Dyskalkulie), die nicht auf eine verzögerte geistige Entwicklung noch auf unzulänglichen Unterricht zurückgeführt werden kann.

Musculus
Muskel. Jedes Auge wird von 6 Muskeln (4 gerade, 2 schräge) bewegt. Schieloperationen werden hier durchgeführt.

Myopie
Kurzsichtigkeit. Das Auge ist in der Regel etwas zu lang gebaut. Dadurch ist eine scharfe Abbildung weit entfernter Objekte nicht möglich. Nahe gelegene Gegenstände können jedoch problemlos gesehen werden. Ein Ausgleich der Myopie erfolgt mit Minusgläsern.

Ophthalmologie
Augenheilkunde

Okklusion
Z
eitweiliges Abkleben des besseren Auges, damit das sehschwächere Auge aktiviert und gefordert wird. Durch zu langes Abkleben kann das bessere Auge jedoch geschädigt werden.

Orthoptistin
Staatlich geprüfte Fachkraft zur Erkennung und Behandlung von Schielen und Sehstörungen.

Prismen
Spezialgläser, die einen Lichtstrahl um einen bestimmten Winkel umleiten. Prismen werden in der Schielbehandlung eingesetzt.

Refraktion
Verhältnis zwischen der Länge eines Augapfels und seiner Fähigkeit, Lichtstrahlen zu bündeln (Brechkraft).

Refraktionsbestimmung
Bestimmung der Stärke des Auges um die notwendige Brillenkorrektur für die 100%ige Sehschärfe zu bestimmen.
1. objektive Refraktionsbestimmung mit speziellen Geräten (Skiaskopie, Refraktometer)
2. subjektive Refraktionsbestimmung durch Vorhalten verschiedener Brillengläser (Minus-, Plus-, Zylindergläser) wird das beste Brillenglas für die optimale Sehschärfe ermittelt.

Skiaskopie
Mit Hilfe der Skiaskopie lässt sich genauestens eine objektive Refraktionsbestimmung vornehmen und die Fehlsichtigkeit des Auges (Weitsichtigkeit, Kurzsichtigkeit, Astigmatismus) bestimmen. In neuester Zeit steht die untersuchunabhängige und computergestüzte Infrarotskiaskopie zur Verfügung.

Strabismus
Schielen. Eine beständig oder immer wieder auftretende Fehlstellung der Augen.

Strabologie
Lehre vom Schielen.

Zykloplegie
Durch Lähmung des Auges mit bestimmten Tropfen (Atropin, Cyclopentolat) kann die Brechkraft genauestens bestimmt werden. Gerade bei jungen Patienten besteht die
Gefahr, dass ohne Zykloplegie entweder zu starke Minusgläser bei Kurzsichtigen oder zu schwache Plusgläser bei Weitsichtigen verordnet werden. Dies kann zu erheblichen Beschwerden führen.

 

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